Bernhard Hüsser

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Bernhard (Johann Ulrich) Hüsser (* 16. März 1636 von Rapperswil; † 12. Oktober 1691)

Lebensdaten

Profess: 1. November 1658

Weihe: 16. April 1661

Ämter

Kustos: 1667–1674

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Johann Hüsser und der Regina Graf.

Lebensbeschreibung

P. Bernhard legte 1685 im Kloster Muri Profess ab, 1661 folgte die Priesterweihe in der Ursulinenkirche Luzern. P. Bernhard war wohl erst als Lehrer für Musik in der Klosterschule tätig. 1663 bis 1665 war er zu Reformtätigkeiten in Pfäfers. 1665 bis 1667 war er Unterkustos, 1667 übernahm er das Amt des Kustos. Sein Arbeitsfeld blieb die Musik. Ab 1675 instruierte er die Schüler im Chorgesang. Er arbeitete vielfach mit P. Jodok Schnyder zusammen, stellte auch Musikinstrumente her und publizierte 13 Lieder. Die ersten 12 sind mit beziffertem Orgelbass, das letzte mit Violinbegleitung geschrieben. Zur erstmaligen öffentlichen Aufführung gelangten sie im Juli 1678 bei einem geistlichen Schauspiel in Zug. Er betätigte sich auch als Orgelbauer, so in Hermetschwil, Einsiedeln, Zug, Diessenhofen, Mariastein, Buochs, Rheinau und Eschenbach. Er starb 1691.[1]

Werke

  • Neue Lieder aus der Tragödie: Der unsterbliche Gott in dem sterblichen Leibe eines Menschen. Die Melodien durch R.P. Bernhard Hüsser, Konventual von Mury. Baden im Aargau, bei Johann Baldinger.

Einzelnachweise

  1. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher sowie Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen.

Bibliographie

  • Professbuch: Nr. 435.