Marianische Sodalität Sarnen

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Die Marianische Sodalität wurde in Sarnen 1870 von P. Martin Kiem mit Erlaubnis der kirchlichen Institutionen ins Leben gerufen. Hierzu publizierte er ein Büchlein: „Die Marianische Sodalität an der Lehranstalt des seligen Nikolaus von Flüe in Sarnen“, Einsiedeln 1871. Es enthält eine Einführung, die Statuten, ein Argmentarium für die Mitgliedschaft, den Aufnahmeritus sowie Andachtsübungen und Gebete. Diese Statuten besagen im Zweckartikel: "Weil Maria, die seligste Jungfrau, Patronin dieser Sodalität und in vorzüglicher Weise Mutter jedes Sodalen ist, so sei jeder diesem Vereine Mariens Einverleibte auf das Sorgfältigste beflissen, die Gottesmutter nicht nur mit zarter Andacht zu verehren und täglich um ihre Fürbitte anzurufen, sondern vorzüglich dahin zu streben, ihre Tugenden, Demut und Reinigkeit des Herzens sich anzueignen." Die Bewegung ist jesuitischen Ursprungs und fördert eine intensive kirchliche Praxis. Die Mitgliedschaft wird jährlich am 8. Dezember neu bekräftigt. Dazu wurden die Sodalen bis in die neueste Zeit angeschrieben und um Rückantwort gebeten.

Präses

1870–1881: Martin Kiem

1881–1894: Rupert Keusch

1902–1908: Thomas Eugster

1908–1920: Dominikus Bucher

1920–1932: Rupert Hänni

1932–1943: Plazidus Ambiel

1943–1952: Paul Estermann

1952–1976: Johannes Evangelist Nussbaumer

Vizepräses

1870–1874: Hieronymus Felderer

1874–1881: Rupert Keusch

1881–1897: Otmar Tomaset

1897–1908: Dominikus Bucher

1908–1920: Rupert Hänni

1920–1932: Plazidus Ambiel

1944–1952: Johannes Evangelist Nussbaumer

1952–1960: Adolf Schurtenberger

Bibliographie

  • Kiem, Martin, Die Marianische Sodalität an der Lehranstalt des seligen Nikolaus von Flüe in Sarnen, nebst einem Gebetbuche, Einsiedeln 1871.