Ildefons Heule: Unterschied zwischen den Versionen

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**** '''Grosseltern''': Xaver Schawalder, Landwirt, und Catharina Schawalder-Frei, Widnau
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* Jakob Schawalder, Widnau, verheiratet mit Anna Margareth Köppel
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** Joseph Schawalder (* 15. September 1762; † 10. Dezember 1827), Widnau, verheiratet mit Anna Maria Gugger (* 29. Juni 1769)
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*** Jakob Schawalder (* 21. April 1808; † 25. Juni 1861), Widnau, verheiratet mit Agatha Frei
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**** Franz Xaver Schawalder (* 13. September 1841; † 6. November 1918), Widnau, verheiratet mit Anna Katharina Frei (* 29. April 1838; † 30. November 1887)
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***** '''Grosseltern''': Xaver Schawalder, Landwirt, und Catharina Schawalder-Frei, Widnau
  
 
===Geschwister===
 
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Version vom 26. Februar 2026, 07:10 Uhr

P. Ildefons Heule

Ildefons (Johann) Heule (* 13. Mai 1900 von Widnau; † 26. Juli 1951 in Gries)

Lebensbeschreibung

P. Ildefons absolvierte das Gymnasium und das Lyzeum in Sarnen. 1924 trat er ins Kloster Muri-Gries ein. Er studierte ein Jahr Theologie in Fribourg, dann in Gries.

Im Oktober 1927 wurde er Kooperator in Jenesien. 1929 kam er als Lehrer nach Sarnen, erkrankte und kam schon am 11. November wieder nach Gries zurück. Ab 1930 wirkte er als italienischer Kaplan und Kooperator in Gries. 1932 wurde er Präses der Marianischen Jungfrauenkongregation. Im August 1936 wechselte er als Provisor nach Boswil und wurde im darauffolgenden November Pfarrer. Den Sommer 1937 verbrachte er aufgrund seiner Lungenkrankheit in Davos, den Sommer 1938 in Senale, den Herbst wieder in Davos. Ab Ostern 1940 konnte er in Davos etwas Aushilfe in der Seelsorge leisten - noch unter Aufsicht des Arztes. Im November 1941 kam er wieder als Lehrer nach Sarnen. An Stelle von P. Karl Huber wurde er am 15. Oktober 1944 zum Pfarrer von Hermetschwil gewählt und als solcher installiert am 29. Oktober 1944. Er fungierte zugleich als Beichtvater für die Benediktinerinnen in Hermetschwil. 1947 hielt P. Ildefons Heule die Festpredigt in der Klosterkirche von Muri anlässlich der dritten Zentenarfeier der Translation der Gebeine des Heiligen Leontius.[1] Im Januar 1948 kehrte er als Kooperator nach Gries zurück, um dem alternden Pfarrer P. Hilarius Imfeld eine Stütze zu sein.

Er starb an Angina pectoris am 26. Juli 1951. Nach den Professbuchnotizen war P. Ildefons "ein offener, aufrichtiger, aber herber Charakter. Mit eiserner Willensstärke wollte er alle Hindernisse im ersten Ansturm nehmen und scheute nicht davor zurück, unbeliebt zu sein. Seine herbe Art schuf ihm viele Gegner. Indes steckte in der rauhen Schale ein sehr weicher Kern. – Darum war er bei allen, die länger mit ihm zu tun hatten, geachtet. Am Priester schätzte man an ihm besonders die Geradheit und den Seeleneifer, dem keine Mühe zu groß war."[2]

Lebensdaten

Mitglied der Subsilvania: Eintritt 1920

Matura Kollegium Sarnen: 1922

Fribourg, Universität: Studium der Philosophie und Theologie

Profess: 28. Oktober 1924

Studium der Philosophie und Theologie an der Hausschule Gries

Priesterweihe: 29. Juni 1927 durch Fürsterzbischof Celestino Endrici von Trient

Primiz: 3. Juli 1927 in der Stiftskirche in Gries

Ämter

Kooperator in Jenesien: 1927–1929

Lehrer an der Kantonsschule Sarnen: 1929, 1941–1944

Kooperator in Gries: 1930–1936, 1948–1951

Lehrer an der Landwirtschaftlichen Schule Gries

Pfarrer in Boswil: 1936–1938

Pfarrer in Hermetschwil: 1944–1947

Verwandtschaft

Eltern

  • Johannes Jakob Heule (* 30. November 1874; † 24. Februar 1954), Landwirt, Widnau, und Elisabeth Schawalder (* 7. Mai 1872; † 22. Juni 1942)

Vorfahren väterlicherseits

  • Joseph Heule, Widnau
    • Johannes Heule, Widnau, verheiratet mit Anna Maria Gugger
      • David Heule (* 1. Dezember 1804; † 24. April 1871), Widnau, verheiratet mit Margaretha Burger
      • Joseph Anton Heule (* 4. August 1808; † 10. Februar 1869), Widnau, verheiratet mit Maria Anna Sieber
        • Grosseltern: Johann Baptist Heule (* 3. August 1839; † 2. Mai 1920), Widnau, verheiratet Anna Maria Frei
          • Hieronimus Emilian Heule (* 5. März 1868)
          • Maria Josefina Heule (* 20. September 1870)
          • Maria Paulina Heule (* 16. Juni 1872)
          • Maria Elisa Heule (* 26. August 1873), verheiratet mit Leonhard Ludwig Köppel (* 25. Mai 1867)
          • Johann Albert Heule (* 1877), Widnau, verheiratet mit Karolina Wider
          • Maria Fridolina Heule (* 2. April 1879)
          • Maria Monika Heule (* 27. März 1883)

Vorfahren mütterlicherseits

  • Jakob Schawalder, Widnau, verheiratet mit Anna Margareth Köppel
    • Joseph Schawalder (* 15. September 1762; † 10. Dezember 1827), Widnau, verheiratet mit Anna Maria Gugger (* 29. Juni 1769)
      • Jakob Schawalder (* 21. April 1808; † 25. Juni 1861), Widnau, verheiratet mit Agatha Frei
        • Franz Xaver Schawalder (* 13. September 1841; † 6. November 1918), Widnau, verheiratet mit Anna Katharina Frei (* 29. April 1838; † 30. November 1887)
          • Grosseltern: Xaver Schawalder, Landwirt, und Catharina Schawalder-Frei, Widnau

Geschwister

  • Marie Heule (* 20. August 1901 in Widnau; † 20. Februar 1987)
  • Katharina Heule (* 5. August 1904 in Widnau; † 23. Juni 1982 in Altstätten)
  • Karolina Heule (* 24. September 1911 in Widnau; † 16. Januar 1986 in Altstätten), verheiratet mit Karl Köppel (* 31. Oktober 1915; † 27. Mai 1988)
    • Karl Köppel (* 13. März 1949; † 5. September 1973)
  • Xaver Heule (* 17. August 1914; † 2001)

Onkel und Tanten

  • Wilhelmina Frei

Bibliographie

  • ?, Kerns. Primizfeier des hochw. Neupriesters Rupert Amschwand, in: Obwaldner Volksfreund vom 21. Juni 1944, 74. Jg., Nr. 49, 3. [1]

Nachrufe

Archiv

  • Primizbild
  • Professbuch: Nr. 816.
  • Nachlass P. Ildefons Heule, StiAMG Gries und Sarnen N.816.

Einzelnachweise

  1. Urs Amacher: Der Katakombenheilige Leontius von Muri – Wundertäter und Patron des Freiamts (= Murensia. Band 7). Zürich 2019, S. 58–59.
  2. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher, Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser im StiAMG Gries (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).