Exemption
Benediktinerkloster St. Martin, Muri - eine exempte Abtei
Bedeutung der Exemption
Chronik
- 12. Juli 1507: Papst Julius II. verleiht Abt Johannes Feierabend das Recht der Pontifikalien (Recht zur Erteilung der niedrigen Weihen an die Mitbrüder / Recht zu Segnungen von geistlichen Geräten in seinen unterstellten Gotteshäusern wie Glücken, Reliquienschreine usw.)
- 29. Mai 1602: Gründungszusammenkunft der Schweizer Benediktinerkongregation, Abt Johann Jodok Singisen zählt zu den Initiatoren.
- 10. August 1602: Papst Clemens VIII. stellt eine Belobigungsbreve aus.
- 13. Dezember 1608: Befreiung von der Visitation des Bischof von Konstanz durch Nuntius Ladislao d'Aquino [1].
- 20. Mai 1622: Papst Gregor XV. erklärt die Abtei Muri für exempt.
- 30. März 1624: Papst Urban VIII. bestätigt diese Rechtsstellung.
Bibliographie
- Müller, Hugo, Die rechtlichen Beziehungen des Stiftes Muri-Gries zu den Diözesanbischöfen, in: Festgabe zur neunten Jahrhundertfeier der Gründung des Benediktinerstiftes Muri-Gries 1027—1927. Sarnen 1927, 76—116.
- Schenker, Lukas, Benediktinische Gemeinschaften in der Schweiz. 400 Jahre Schweizerische Benediktinerkongregation 1602–2002, Gossau 2002, ISBN 3-85603-035-2.