Franz Flaadt
Franz (Josef) Flaadt (* 11. Juli 1882 von Pfahlheim in Württemberg; † 1918)
Lebensdaten
Lebensbeschreibung
Br. Franz war ein sehr geschickter Tischler. Er erarbeitete und verfertigte die schönen Kästen für die Sakristei in Gries (1911/12). Br. Franz wurde wegen seiner Einfachprofess im Ersten Weltkrieg zum Militärdienst in Deutschland einberufen und kehrte nicht mehr ins Kloster zurück. Die Professbuchnotizen berichten unterschiedlich über seinen Verbleib: "Scheint dort auf Abwege gekommen zu sein. Wurde als Einfachprofesse aus dem Kloster entlassen."[1] Anderorts steht: "kam aus dem Krieg nie mehr zurück".[2]
Bibliographie
- Caprez, Nina, Flurina, Bedrohungen in Friedenszeit. Muri-Gries - ein Schweizer Kloster in Südtirol nach dem Ersten Weltkrieg, Murenser Monographien Band 3, Zürich 2018, 106-107.
- Professbuch: Nr. 790.
Einzelnachweise
- ↑ Digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).
- ↑ Notizen Professbuch P. Adelhelm Rast und P. Dominikus Bucher im Stiftsarchiv Muri-Gries in Sarnen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Flaadt, Franz |
| ALTERNATIVNAMEN | Flaadt, Josef |
| KURZBESCHREIBUNG | Mönch des Klosters Muri-Gries |
| GEBURTSDATUM | 11. Juli 1882 |
| GEBURTSORT | Pfahlheim |
| STERBEDATUM | 1918 |