Anna Trüllerey

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Wappen von Meisterin Anna Trüllerey [1]

Anna Trüllerey († 10. Februar 1553)

Alternative Namensform

Anna Trüllerin

Lebensdaten

Wahl: Ende Februar / Anfang März 1541

Alternatives Todesdatum: 11. April 1553.[2]

Ämter

Oekonomin (Speichermeisterin):

Meisterin: 1541-1553

Verwandtschaft

Eltern

  • Gangolf Trüllerey, bischöflich-konstanzischer Vogt zu Neunkirch, Rat in Schaffhausen, Besitzer des Turmes Rore in Aarau, 29. Schultheiss der Stadt Aarau 1504–1521. (Anna war seine einzige Erbin.) [3]

Vorfahren

  • Urgrosseltern: Ulrich Trüllerey (* 26. Juli 1393 in Aarau; † 31. Januar 1457 in Schaffhausen) und Barbara Wiechser (* 1417; † 1481), Schaffhausen, Neffe von Sr. Agnes Trüllerey, OSB, Konventualin und Meisterin im Benediktinerinnenkloster Hermetschwil
    • Grosseltern: Udalrich (Ulrich) Trüllerey († 1501) [2], Seckelmeister von Aarau 1465 und 1470–1477, Bürgermeister von Schaffhausen, Besitzer der Vogtei Rüdlingen, Buchberg und Ellikon, und Agnes Schwenk (* 1450; † 1517)
      • Anna Trüllerey († 1559)
      • Adelheid Trüllerey, verheiratet mit Götz Keller von Schleitheim (* 1458; † 1510)
    • Adelheid Trüllerey (* 1427)
    • Agnes Trüllerey († 1433)
    • Johann (Hans) Trüllerey [3], Gerichtsherr von Benken, Gerichtsherr von Löhningen. Ab Stadtrichter, Seckelmeister und verschiedentlich Bürgermeister und Unterbürgermeister von Schaffhausen, verheiratet mit Agnes Schwendin

Geschwister

  • Ulrich Trüllerey († 1547 in Luzern), bischöflich-konstanzischer Vogt zu Neukirch. Er war der letzte männliche Spross der Familie.
  • Barbara Trüllerey, verheiratet mit Anton Auf der Maur, Hauptmann, Kommissar in Bellinzone, Landvogt von Blenio, Landeseckelmeister in Schwyz, Urgrossonkel von P. Ambros Auf der Maur, Kloster Muri, In zweiter Ehe verheiratete er sich mit Barbara Güpfer aus Steinen. [4]
  • Clara Trüllerey, verheiratet mit Lüpold Grebel, Baden

Ehemann

  • Jost Hösli (* um 1470) von Glarus, Fähnrich im Burgund 1513, Hauptmann in Wil 1518, Landschreiber 1530

Lebensbeschreibung

Sie wurde in der Marienkapelle in Muri beigesetzt.

Bibliographie

  • Anne-Marie Dubler: Hermetschwil. In: Helvetia Sacra, Abteilung III, Band I: Frühe Klöster, Die Benediktiner und Benediktinerinnen der Schweiz. Bern 1986, S. 1835.
  • Rüeger, Johann Jakob, Chronik der Stadt und Landschaft Schaffhausen, Schaffhausen 1892.
  • Schmid-Hagnauer, G., Adelsgeschlechter aus Aarau's Vorzeit, in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 12 (1881), 71–86. [4]
  • Zwicky, J. P. (Hg.), Schweizerisches Geschlechterbuch. Band XI, Zürich 1958.
  • ?, Catalogus aller gewesten Frauwen Äbtissenen von Anno 1703.

Einzelnachweise

  1. ?, Catalogus aller gewesten Frauwen Äbtissenen von Anno 1703, 212.
  2. Eintrag in den Kalender von Cod. chart. 154 Fol. VIIv: Obijt reverenda in christo magistra anna trüllerin huius cenobij Hermetschwil Abbatissa anno domini 1553.
  3. Schmid-Hagnauer, G., Adelsgeschlechter aus Aarau's Vorzeit, in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 12 (1881), 76. [1]
  4. Zwicky, J. P. (Hg.), Schweizerisches Geschlechterbuch. Band XI, Zürich 1958, 38−39.


Vorgänger Amt Nachfolger
Anna von Efringen Meisterin
1541-1553
Meliora von Grüt