Aesch, Rebland: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Liegenschaften bestanden aus einem Haus mit Hofstatt und Baumgarten sowie insgesamt 4 Jucharten Rebland.
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Die Liegenschaften bestanden aus einem Haus mit Hofstatt und Baumgarten sowie insgesamt 4 Jucharten Rebland. Die Reblagen hatten eine Süd- bis Westausrichtung, und lagen im Mittel auf 500 m.ü.M. Es wurde ein Klosterhof gebildet, der von einem Verwalter geführt wurde. Da das Kloster in Aesch noch weiteren Besitz hatte, mussten deren Pächter und Lehnherren auf dem Klosterhof ihren Zins abgegben.
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Heute wird auf dem ehemaligen Klosterhof wieder ein [https://weingut-klosterhof.ch/partner/# Weingut] betrieben. Die 400-jährige Weintrotte des Klosterhofs ist bis heute erhalten geblieben. Angepflanzt werden derzeit 7% Sauvignon Blanc, 20% Pinot Gris, 20% Gamaret, 8% Diolinoir, 23% Pinot Noir und 2% Cabernet Dorsa. Der Wein werden unter dem Namen Klosterhof angeboten und erinnert mit den Zusatznamen Abt Rupert, Abt Hieronymus, Abt Jodok, Abt Ambros, Abt Bonaventura, Abt Dominikus, Prior Plazidus und Pater Augustin an Murianer Mönche.
  
 
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* 1567 Kauf eines Hauses mit Hofstatt und Baumgarten sowie eine Jucharte Rebland von Langheini Brunner zum Preise von 500 Gulden durch Abt [[Hieronymus Frey]]
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* 1567 Kauf eines Hauses mit Hofstatt und Baumgarten sowie eine Jucharte Rebland von Langheini Brunner zum Preise von 500 Gulden durch '''Abt [[Hieronymus Frey]]'''
* 1567 Kauf von 2 Jucharten Rebland von Hans Brunner und Hans Heltschi für 402 Gulden durch Abt [[Hieronymus Frey]]
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* 1567 Kauf von 2 Jucharten Rebland von Hans Brunner und Hans Heltschi für 402 Gulden durch '''Abt [[Hieronymus Frey]]'''
* 1567 Kauf von 1 Jucharte Rebland von Caspar Zeiger für 237 Gulden durch Abt [[Hieronymus Frey]]
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* 1567 Kauf von 1 Jucharte Rebland von Caspar Zeiger für 237 Gulden durch '''Abt [[Hieronymus Frey]]'''
* 1590 Versetzung der Trotte unter Abt [[Jakob Meier]]
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* 1590 Versetzung der Trotte unter '''Abt [[Jakob Meier]]'''
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* 1604 Neubau der Trotte unter '''Abt [[Johann Jodok Singisen]]'''
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* 1634 Erstellung des Wohnhauses unter '''Abt [[Johann Jodok Singisen]]'''
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* 1656 Erwerb des Rechtes zum Betreiben einer Eigengewächs-Gaststätte
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* 1905 Erwerb des Hofes durch die Familie Huwiler. Der Rebhang wird in eine Obstkultur umgewandelt.
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* 2002 Rodung und Anlegen von Reben
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* 2007 Erweiterung des Rebanlagen
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==Besitzer==
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* 1567-1841 '''[[Kloster Muri]]'''
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* 1841-  ?  Kanton Aaragau
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* bis 1905 Ersparniskasse der Stadt Luzern
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* 1905    ?. Huwiler
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* ?        ?. Huwiler
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* um 1990  Alfred Huwiler
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* aktuell  Kurt und Verena Huwiler

Version vom 12. Oktober 2019, 07:34 Uhr

Rebland

Die Liegenschaften bestanden aus einem Haus mit Hofstatt und Baumgarten sowie insgesamt 4 Jucharten Rebland. Die Reblagen hatten eine Süd- bis Westausrichtung, und lagen im Mittel auf 500 m.ü.M. Es wurde ein Klosterhof gebildet, der von einem Verwalter geführt wurde. Da das Kloster in Aesch noch weiteren Besitz hatte, mussten deren Pächter und Lehnherren auf dem Klosterhof ihren Zins abgegben.

Heute wird auf dem ehemaligen Klosterhof wieder ein Weingut betrieben. Die 400-jährige Weintrotte des Klosterhofs ist bis heute erhalten geblieben. Angepflanzt werden derzeit 7% Sauvignon Blanc, 20% Pinot Gris, 20% Gamaret, 8% Diolinoir, 23% Pinot Noir und 2% Cabernet Dorsa. Der Wein werden unter dem Namen Klosterhof angeboten und erinnert mit den Zusatznamen Abt Rupert, Abt Hieronymus, Abt Jodok, Abt Ambros, Abt Bonaventura, Abt Dominikus, Prior Plazidus und Pater Augustin an Murianer Mönche.

Chronik

  • 1567 Kauf eines Hauses mit Hofstatt und Baumgarten sowie eine Jucharte Rebland von Langheini Brunner zum Preise von 500 Gulden durch Abt Hieronymus Frey
  • 1567 Kauf von 2 Jucharten Rebland von Hans Brunner und Hans Heltschi für 402 Gulden durch Abt Hieronymus Frey
  • 1567 Kauf von 1 Jucharte Rebland von Caspar Zeiger für 237 Gulden durch Abt Hieronymus Frey
  • 1590 Versetzung der Trotte unter Abt Jakob Meier
  • 1604 Neubau der Trotte unter Abt Johann Jodok Singisen
  • 1634 Erstellung des Wohnhauses unter Abt Johann Jodok Singisen
  • 1656 Erwerb des Rechtes zum Betreiben einer Eigengewächs-Gaststätte
  • 1905 Erwerb des Hofes durch die Familie Huwiler. Der Rebhang wird in eine Obstkultur umgewandelt.
  • 2002 Rodung und Anlegen von Reben
  • 2007 Erweiterung des Rebanlagen

Besitzer

  • bis 1905 Ersparniskasse der Stadt Luzern
  • 1905 ?. Huwiler
  •  ? ?. Huwiler
  • um 1990 Alfred Huwiler
  • aktuell Kurt und Verena Huwiler