Augustin Staub: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Augustin (Johann Baptist Clemens) [https://www.geschlecht-staub.ch/content.php?doc=bekannte Staub]''' (* [[6. September]] [[1867]] von Menzingen;  † [[22. Januar]] [[1947]] in Sarnen)
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'''Augustin (Johann Baptist Clemens) [https://www.geschlecht-staub.ch/content.php?doc=bekannte Staub]''' <ref>Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973, 54.</ref> (* [[6. September]] [[1867]] von Menzingen;  † [[22. Januar]] [[1947]] in Sarnen)
  
 
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Vetter und Sohn der Pflegeeltern: P. Josef Staub OSB, Konventuale des Benediktinerklosters Einsiedeln<ref>Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933, 600-601.</ref>
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* P. Josef Staub OSB, (1859-1942),<ref>Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973, 28.</ref> Konventuale des Benediktinerklosters Einsiedeln<ref>Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933, 600-601.</ref>
  
 
== Lebensbeschreibung ==
 
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P. Augustin absolvierte das Gymnasium und den ersten Philosophiekurs in Einsiedeln. Nach seiner Priesterweihe 1890 war er erst Katechet in  St. Georgen ([[Gries]]) und wurde dann Lektor für Griechisch und Musiklehrer. Im Januar 1892 kam er für den erkrankten P. [[Johannes Chrysostomus Ruinatscha]] nach Sarnen, wo er vor allem Latein, Italienisch und Philosophie unterrichtete. Dabei betreute er die Internatsschüler als [[Präfekt]]. Später übernahm er die Subpräfektur der Externen. Nebenbei war er als Musik- und Gesangslehrer tätig und war auch Organist des Kollegiums. Im Frühjahr 1929 musste er krankheitshalber den Unterricht aufgeben, erholte sich aber so, dass er bereits im Herbst wieder ein volles Pensum übernehmen konnte. Am 24. November 1937 feierte er in Mitten des Lehrerkollegiums, mancher Ehrengäste, Freunde und seiner Schüler die Goldene Profess und erlebte in ähnlicher Weise im Mai 1940 seine feierliche Sekundiz als Priester. Im Sommer 1944 beendete er nach 106 Semestern seine Lehrertätigkeit in Sarnen.<ref>Unterlagen [[Professbuch]] P. [[Adelhelm Rast]] und Abt [[Dominikus Bucher]] im StiAMG Sarnen.</ref> Er verschied am 22. Januar 1947 im Professorenheim in Sarnen.
 
P. Augustin absolvierte das Gymnasium und den ersten Philosophiekurs in Einsiedeln. Nach seiner Priesterweihe 1890 war er erst Katechet in  St. Georgen ([[Gries]]) und wurde dann Lektor für Griechisch und Musiklehrer. Im Januar 1892 kam er für den erkrankten P. [[Johannes Chrysostomus Ruinatscha]] nach Sarnen, wo er vor allem Latein, Italienisch und Philosophie unterrichtete. Dabei betreute er die Internatsschüler als [[Präfekt]]. Später übernahm er die Subpräfektur der Externen. Nebenbei war er als Musik- und Gesangslehrer tätig und war auch Organist des Kollegiums. Im Frühjahr 1929 musste er krankheitshalber den Unterricht aufgeben, erholte sich aber so, dass er bereits im Herbst wieder ein volles Pensum übernehmen konnte. Am 24. November 1937 feierte er in Mitten des Lehrerkollegiums, mancher Ehrengäste, Freunde und seiner Schüler die Goldene Profess und erlebte in ähnlicher Weise im Mai 1940 seine feierliche Sekundiz als Priester. Im Sommer 1944 beendete er nach 106 Semestern seine Lehrertätigkeit in Sarnen.<ref>Unterlagen [[Professbuch]] P. [[Adelhelm Rast]] und Abt [[Dominikus Bucher]] im StiAMG Sarnen.</ref> Er verschied am 22. Januar 1947 im Professorenheim in Sarnen.
  
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* Egger-von Moos, H., P. [[Augustin Staub]] +, in: Obwaldner Volksfreund vom 25. Januar 1947, Nr. 7, 2.
 
* Egger-von Moos, H., P. [[Augustin Staub]] +, in: Obwaldner Volksfreund vom 25. Januar 1947, Nr. 7, 2.
 
* Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933.
 
* Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933.
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* Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973.
 
* J. K. Z., [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=scs-003:1946:33#724 H. H. P. [[Augustin Staub]] OSB, Professor, Sarnen], in: Schweizer Schule. Halbmonatszeitschrift für Erziehung und Unterricht 33 (1946) 20, 634-635.
 
* J. K. Z., [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=scs-003:1946:33#724 H. H. P. [[Augustin Staub]] OSB, Professor, Sarnen], in: Schweizer Schule. Halbmonatszeitschrift für Erziehung und Unterricht 33 (1946) 20, 634-635.
 
* Staub, Clemens, Zum goldenen Professjubiläum von P. [[Augustin Staub]] OSB, Sarnen, in: Zuger Nachrichten vom 24. November 1937.
 
* Staub, Clemens, Zum goldenen Professjubiläum von P. [[Augustin Staub]] OSB, Sarnen, in: Zuger Nachrichten vom 24. November 1937.

Version vom 16. August 2019, 04:45 Uhr

P. Augustin Staub

Augustin (Johann Baptist Clemens) Staub [1] (* 6. September 1867 von Menzingen; † 22. Januar 1947 in Sarnen)

Lebensdaten

Gymnasium an der Stiftsschule Einsiedeln

Profess: 24. November 1887

Priesterweihe: 11. September 1890 in Trient

Primiz: 15. September 1890

Ämter

Katechet in St. Georgen, Gries: 1890–1891

Kapellmeister in Gries: 1890–1891

Lektor in Gries: 1890–1891

Lehrer in Sarnen: 1891–1945

Präfekt des Konvikts in Sarnen: 1892–1896

Subpräfekt der Externen in Sarnen: 1896–1897

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Eltern: Clemens Staub und Anna Kempf.

Pflegeeltern: Musikdirektor Staub und dessen Frau Katharina Fuchs, Einsiedeln

2 Schwestern (eine mit 17 verstorben, die andere Nonne im Kloster Notkersegg)

Vetter und Sohn der Pflegeeltern:

  • P. Josef Staub OSB, (1859-1942),[2] Konventuale des Benediktinerklosters Einsiedeln[3]

Lebensbeschreibung

P. Augustin absolvierte das Gymnasium und den ersten Philosophiekurs in Einsiedeln. Nach seiner Priesterweihe 1890 war er erst Katechet in St. Georgen (Gries) und wurde dann Lektor für Griechisch und Musiklehrer. Im Januar 1892 kam er für den erkrankten P. Johannes Chrysostomus Ruinatscha nach Sarnen, wo er vor allem Latein, Italienisch und Philosophie unterrichtete. Dabei betreute er die Internatsschüler als Präfekt. Später übernahm er die Subpräfektur der Externen. Nebenbei war er als Musik- und Gesangslehrer tätig und war auch Organist des Kollegiums. Im Frühjahr 1929 musste er krankheitshalber den Unterricht aufgeben, erholte sich aber so, dass er bereits im Herbst wieder ein volles Pensum übernehmen konnte. Am 24. November 1937 feierte er in Mitten des Lehrerkollegiums, mancher Ehrengäste, Freunde und seiner Schüler die Goldene Profess und erlebte in ähnlicher Weise im Mai 1940 seine feierliche Sekundiz als Priester. Im Sommer 1944 beendete er nach 106 Semestern seine Lehrertätigkeit in Sarnen.[4] Er verschied am 22. Januar 1947 im Professorenheim in Sarnen.

Bibliographie

  • Ambiel, Plazidus, P. Augustin Staub OSB, Professor, Sarnen, in: Sarner Kollegi Chronik 9 (1947) 2, 64-67.
  • Ambiel, Plazidus, P. Augustin Staub OSB, Sarnen +, in: Kantonale Lehranstalt Sarnen (Schweiz), 83. Jahresbericht 1946/47, 88–91.
  • Egger-von Moos, H., P. Augustin Staub +, in: Obwaldner Volksfreund vom 25. Januar 1947, Nr. 7, 2.
  • Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933.
  • Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973.
  • J. K. Z., H. H. P. Augustin Staub OSB, Professor, Sarnen, in: Schweizer Schule. Halbmonatszeitschrift für Erziehung und Unterricht 33 (1946) 20, 634-635.
  • Staub, Clemens, Zum goldenen Professjubiläum von P. Augustin Staub OSB, Sarnen, in: Zuger Nachrichten vom 24. November 1937.
  • Thommen, Bonaventura, Feier des goldenen Priesterjubiläums von H. H. P. Senior Augustin Staub, in: Sarner Kollegi Chronik 2 (1940) 4, 115-121.
  • Thommen, Bonaventura, Goldenes Professjubiläum von H. H. P. Augustin Staub, in: Sarner Kollegi Chronik 3 (1941) 4, 111-113.
  • Sterbebild
  • Professbuch: Nr. 721.
  • Nachlass P. Augustin Staub, StiAMG Gries und Sarnen, N.721.

Einzelnachweise

  1. Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973, 54.
  2. Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973, 28.
  3. Henggeler, Rudolf, Professbuch der fürstlichen Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau von Einsiedeln, Monasticon-Benedictinum Helvetiae III. Band, Zug 1933, 600-601.
  4. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher im StiAMG Sarnen.