Beda Fischer

Aus Muri
Version vom 2. September 2021, 19:23 Uhr von Beda (Diskussion | Beiträge) (→‎Bibliographie)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Beda (Vitus) Fischer (* 29. Juli 1799 von Merenschwand AG; † 8. Januar 1850 Sarnen)

Lebensbeschreibung

Seine Schul- und Studienzeit verbrachte P. Beda in Luzern und Muri. 1820 legte er im Kloster Muri Profess ab.

Dort war er primär als Lehrer für Musik an der Klosterschule tätig und hatte das Amt des Unterkustos und des Kapellmeisters inne. Er war ein ausgezeichneter Basssänger und Hornist.

Nach der Aufhebung des Klosters hielt er sich nach Absprache mit dem Abt an verschiedenen Orten auf. Er war erst bei den Mitbrüdern im Uttingerhof in Zug, dann Kaplan und Kapellmeister in Willisau und kam dann nach Sarnen. Er führte das Theater für die Schüler in die Schule ein. 1846 folgte er dem Konvent nach Gries, kam aber bereits 1849 wieder nach Sarnen, wo er Grammatik und Geographie lehrte, jedoch bereits 1850 starb. Er wurde auf dem Friedhof von St. Andreas begraben.[1]

Profess- und Weihedaten

Profess: 30. April 1820

Priesterweihe: 28. Mai 1825

Primiz: 12. Juni 1825

Ämter

Lehrer in Muri: 1825?–1835

Kapellmeister in Muri: 1836–1841

Unterkustos in Muri: 1835–1841

Lehrer in Sarnen: 1849–1850

Direktor Schultheater in Sarnen: 1849-1850

Verwandtschaft

Eltern

Jakob Fischer und Maria Josefa Raeber.

Werke

  • Musikalische Kompositionen, bes. Mar. Antiphonen pro 4 vocibus, organo et violoncello, Gries (Scriptores S. 94).

Bibliographie

  • Utto Kornmüller: Die Pflege der Musik im Benedictiner-Orden. In: Wissenschaftliche Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner-Orden. (1 (1880) 1, 64-90; 1 (1880) 2, 46-73; 1 (1880) 4, 74-94; 2 (1881) 1, 209-235; 2 (1882) 3, 3-40; 2 (1881) 4, 197-236).
  • Rupert Keusch: Erinnerung an die Jubiläumsfeier der Kantonalen Lehranstalt zu Sarnen, Obwalden 1891 (= Beilage zum Jahresbericht der Kantonalen Lehranstalt Sarnen). Sarnen 1891, S. 31 (muri-gries.ch [PDF; abgerufen am 2. September 2021]).
  • Professbuch: Nr. 626.

Einzelnachweise

  1. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher sowie Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen.