Benedikt Waltenspül: Unterschied zwischen den Versionen

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* Ettlin, Leo, [https://wiki.abtei-muri.ch/mediawiki/images/c/c2/Pers%C3%B6nlichkeiten.pdf Persönlichkeiten von 1841], in: [[Sarner Kollegi Chronik]] 53 (1991) 2-3, 11-27.
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* '''[[Leo Ettlin | Ettlin, Leo]]''', [https://wiki.abtei-muri.ch/mediawiki/images/c/c2/Pers%C3%B6nlichkeiten.pdf Persönlichkeiten von 1841], in: [[Sarner Kollegi Chronik]] 53 (1991) 2-3, 11-27.
 
* Henggeler, Rudolf, Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen, Monasticum-Benedictinum Helvetiae II. Band, Zug 1931.
 
* Henggeler, Rudolf, Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen, Monasticum-Benedictinum Helvetiae II. Band, Zug 1931.
 
* Omlin, Ephrem, Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Sarnen 1984, 558.
 
* Omlin, Ephrem, Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Sarnen 1984, 558.

Aktuelle Version vom 12. September 2019, 17:02 Uhr

P. Benedikt Waltenspül

Benedikt (Paul Leonz) Waltenspül (* 10. Februar 1809 von Muri; † 24. Mai 1869 Sarnen)

Lebensdaten

Gymnasium an der Klosterschule Muri

Profess: 1. Mai 1831

Theologiestudium an der Hausschule Muri

Priesterweihe: 19. Mai 1833

Ämter

Kustos in Muri: 1833–1839, 1840

Kellerar in Muri: 1839–1841

Direktorist: 1833–1869?

Primarschullehrer in Sarnen: 1841–1842

Lehrer in Sarnen: 1842–1868

Rektor in Sarnen: 1845–1863

Superior in Sarnen: 1853–1869

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Jost Leonz Bernhard Waltenspül und der Anna Barbara Waltenspül, Muri-Egg.

Geschwister:

Lebensbeschreibung

P. Benedikt wurde in Muri-Egg geboren und legte 1831 als letzter Priestermönch in Muri Profess ab. Im Kloster versah er die Ämter des Kustos und des Kellerars. Nach der Aufhebung des Klosters 1841 verbrachte er einige Zeit in seinem Elternhaus in Muri, war dann für einige Wochen in Boswil und später im Uttingerhof bei Zug. Im Herbst 1841 kam er nach Sarnen und übernahm als Lehrer die Primarschule im Dorf. Im Herbst 1841 wurde er Lehrer im Kollegium Sarnen. 1845 übernahm er das Amt des Rektors, 1853 des Superiors. Bis 1854 weilte oft in der Volksmission und verbrachte viel Zeit im Beichtstuhl. Ausserdem sei er ein renommierter Rubrizist und Direktorist gewesen. In seiner Zeit als Rektor und Superior gab es auch Spannungen mit den Mitbrüdern, z.B. mit dem damals jungen P. Augustin Grüniger, der fürchtete, wenn P. Benedikt das Amt des Superiors tatsächlich antrete, würde alles von dessen Launen abhängen und die Dienstboten würden kündigen. Trotz Klagen blieb P. Benedikt in Sarnen. Er weigerte sich, nach Gries zu gehen, weil er der Meinung war, nicht auf diesen Ort Profess abgelegt zu haben. "Nach Muri, wo ich keine missvergnügte Stunde verlebte, zurückzukehren, bin ich jeden Augenblick bereit. [..] Für Gries war ich nie gestimmt." P. Benedikt starb 1869 an "Wassersucht" und wurde im Frauenkloster St. Andreas bestattet.[2]

Bibliographie

  • Ettlin, Leo, Persönlichkeiten von 1841, in: Sarner Kollegi Chronik 53 (1991) 2-3, 11-27.
  • Henggeler, Rudolf, Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen, Monasticum-Benedictinum Helvetiae II. Band, Zug 1931.
  • Omlin, Ephrem, Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Sarnen 1984, 558.
  • Professbuch: Nr. 637.

Einzelnachweise

  1. Henggeler, Rudolf, Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen, Monasticum-Benedictinum Helvetiae II. Band, Zug 1931, 371.
  2. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher sowie Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen.


Vorgänger Amt Nachfolger
Ambros Christen Rektor
1845–1863
Augustin Grüniger
Beat Fuchs Superior
1853–1869