Benedikt Waltenspül

Aus Muri
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P. Benedikt Waltenspül

Benedikt (Paul Leonz) Waltenspül (* 10. Februar 1809 von Muri; † 24. Mai 1869)

Lebensdaten

Profess: 1. Mai 1831

Weihe: 19. Mai 1833

Ämter

Lehrer in Sarnen: 1842–1868

Rektor in Sarnen: 1845–1863

Superior in Sarnen: 1853–1869

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Jost Leonz Bernhard Waltenspül und der Anna Barbara Waltenspül.

Ein Bruder war P. Fridolin Waltenspül, letzter Prior von Rheinau.

Lebensbeschreibung

P. Benedikt wurde in Muri-Egg geboren und legte 1831 als letzter Priestermönch in Muri Profess ab. Im Kloster versah er die Ämter des Kustos und des Kellermeisters. Nach der Aufhebung des Klosters 1841 verbrachte er einige Zeit in seinem Elternhaus in Muri, war dann für einige Wochen in Boswil und später im Uttingerhof bei Zug. Im Herbst 1841 kam er nach Sarnen und übernahm als Lehrer die Primarschule im Dorf. Im Herbst 1841 wurde er Lehrer im Kollegium Sarnen. 1845 übernahm er das Amt des Rektors, 1853 des Superiors. Bis 1854 hielt er viele Missionen und verbrachte viel Zeit im Beichtstuhl. Ausserdem sei er ein renommierter Rubrizist und Direktorist gewesen. In seiner Zeit als Rektor und Superior gab es auch Spannungen mit den Mitbrüdern wie dem damals jungen P. Augustin Grüniger, der fürchtete, wenn P. Benedikt das Amt des Superiors tatsächlich antrete, würde alles von dessen Launen abhängen und die Dienstboten würden kündigen. Trotz Klagen blieb er in Sarnen. Er weigerte sich auch strikt nach Gries zu gehen, weil er der Meinung war, nicht auf diesen Ort Profess abgelegt zu haben. "Nach Muri, wo ich keine missvergnügte Stunde verlebte, zurückzukehren, bin ich jeden Augenblick bereit. [..] Für Gries war ich nie gestimmt." P. Benedikt starb 1869 an "Wassersucht".

Werke

Einzelnachweise


Bibliographie

  • Professbuch: Nr. 637.

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