Hieronymus Felderer: Unterschied zwischen den Versionen

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* Egger, Johann Baptist, P. [[Hieronymus Felderer]] OSB, in: Vaterland vom 22. Januar 1917.
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* '''[[Johann Baptist Egger | Egger, Johann Baptist]]''', '''P. [[Hieronymus Felderer]]''' OSB, in: Vaterland vom 22. Januar 1917.
* Egger, Johann Baptist, P. [[Hieronymus Felderer]] OSB 1840-1917, in: Jahresbericht der Kantonalen Lehranstalt Sarnen 1916/17.
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* '''[[Johann Baptist Egger | Egger, Johann Baptist]]''', '''P. [[Hieronymus Felderer]]''' OSB 1840-1917, in: Jahresbericht der Kantonalen Lehranstalt Sarnen 1916/17.
 
* Professbuch: Nr. 677.
 
* Professbuch: Nr. 677.
 
* [http://www.muri-gries.ch/archiv/index.php/hieronymus-anton-felderer-1840-1917;isad?sf_culture=de Nachlass P. Hieronymus Felderer], StiAMG Gries und Sarnen, N.677.
 
* [http://www.muri-gries.ch/archiv/index.php/hieronymus-anton-felderer-1840-1917;isad?sf_culture=de Nachlass P. Hieronymus Felderer], StiAMG Gries und Sarnen, N.677.

Aktuelle Version vom 12. September 2019, 17:07 Uhr

P. Hieronymus Felderer

Hieronymus (Anton) Felderer (* 13. April 1840 von St. Martin in Untergsies; † 20. Januar 1917 in Sarnen)

Lebensdaten

Profess: 6. Dezember 1862

Priesterweihe: 9. Oktober 1864

Primiz: 16. Oktober 1864

Ämter

Katechet in St. Georgen, Gries: 1865–1867

Lektor in Gries: 1867–1868

Lehrer in Sarnen : 1868–1916

Subpräfekt in Sarnen: 1868–1872

Vizepräses der Marianischen Sodalität: 1870–1874

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Eltern: Jakob Felderer, Gattererbauer, und Elisabeth Hintner, Untergsies.

Lebensbeschreibung

Bei der Geburt von P. Hieronymus soll sich sein Vater gerade auf einer Wallfahrt zum Grab des Hl. Antonius von Padua befunden haben. Deshalb sei er auf den Namen Anton getauft worden. P. Hieronymus absolvierte seine Gymnasialstudien in Brixen. Am 6. Dezember 1862 legte er im Kloster Muri-Gries die einfache Profess ab. Die Priesterweihe folgte am 9. Oktober 1864, die feierliche Profess am 27. Dezember 1865. Bis 1867 war er Katechet in St. Georgen (Gries), wurde dann noch Lektor und kam dann 1868 wegen der Erkrankung von P. Martin Kiem als Lehrer für Mathematik und Physik nach Sarnen. 1868 bis 1872 war er Subpräfekt des Konvikts und 1870 bis 1874 Vizepräses der Marianischen Sodalität. Einige Jahre benutzte er die Ferien, um in Puntrut und Nancy die französische Sprache zu lernen, die er dann auch unterrichtete. Mit besonderer Gewissenhaftigkeit besorgte er ab 1892 bis zu seinem Tod die meteorologische Station von Sarnen. 1918 hätte P. Hieronymus sein goldenes Jubiläum als Lehrer feiern können, sollte es aber nicht mehr erleben. Er war wiederholt schon von Kränklichkeit heimgesucht worden, besonders aber seit 1903. Trotzdem lehrte er bis 1916 weiter. Das Schuljahr 1916/17 hatte er noch aktiv begonnen, er starb jedoch bereits am 20. Januar 1917. Im Kollegium galt er als Mann von vorbildlicher Gewissenhaftigkeit, als Lehrer sei er streng aber gerecht gewesen und darum von den Schülern geschätzt worden. Seine goldene Profess feierte er gemeinsam mit P. Anselm Pattis in Gries, sein goldenes Priesterjubiläum in Sarnen im Mai 1914. Er fand seine letzte Ruhestätte in der Klosterkirche St. Andreas.[1]

Werke

  • Anleitung zum praktischen Rechnen. Stans, Hans von Matt, 1872. (2. Auflage 1878, 3. Auflage 1900, 6. Auflage 1931). Dazu „Schlüsse“ – Hans von Matt, 1900.
  • Der Erdmond. Programm des Kollegs. 1881, Müller, Sarnen.
  • Die Elektrizität in der Atmosphäre. Programm 1888, Müller, Sarnen. 30 S.

Bibliographie

Einzelnachweise

  1. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher, Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser im StiAMG Gries (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).