Plazidus Rigert: Unterschied zwischen den Versionen

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* Biographie: Monats-Rosen des Schweiz. Stud. Vereines 1900, 9. Heft.
 
* Biographie: Monats-Rosen des Schweiz. Stud. Vereines 1900, 9. Heft.
* Küng, Gallus, + P. Placidus Rigert, in: Jahresbericht über die Kantonale Lehranstalt zu Sarnen für das Schuljahr 1900/1901, Sarnen 1901, 37-39.
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* '''[[Gallus Küng | Küng, Gallus]]''', + '''P. Placidus Rigert''', in: Jahresbericht über die Kantonale Lehranstalt zu Sarnen für das Schuljahr 1900/1901, Sarnen 1901, 37-39.
 
* [https://wiki.abtei-muri.ch/mediawiki/images/c/c6/Totenbild_Plazidus_Rigert.pdf Sterbebild]
 
* [https://wiki.abtei-muri.ch/mediawiki/images/c/c6/Totenbild_Plazidus_Rigert.pdf Sterbebild]
 
* Professbuch: Nr. 706.
 
* Professbuch: Nr. 706.

Aktuelle Version vom 12. September 2019, 17:04 Uhr

P. Plazidus Rigert

Plazidus (Caspar) Rigert (* 2. November 1857 von Udligenswil; † 30. Juli 1900 in Sarnen)

Lebensdaten

Gymnasium im Kollegium Sarnen

Profess: 11. November 1879

Priesterweihe: 2. Juli 1882

Primiz: 9. Juli 1882 in der Stiftskirche von Gries

Ämter

Katechet in St. Georgen, Gries: 1883–1887

Lektor in Gries: 1883–1887

Lehrer in Sarnen: 1887–1900

Subpräfekt im Konvikt in Sarnen: 1887–1888

Präfekt im Konvikt in Sarnen: 1888–1896, 1897–1900

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Eltern: Basil Rigert, Grossrat und konservativer Parteiführer, langjähriger Präsident des Bezirksgerichts, und Maria Huber von Meierskappel.

Lebensbeschreibung

P. Plazidus wurde in Udligenswil als Sohn eines Luzerner Großrates und Oberrichters am 2. November 1857 geboren. Er besuchte das Gymnasium in Sarnen und war dort zugleich Sakristan an der Pensionatskapelle. 1878 trat er in das Stift Gries ein und legte am 11. November 1879 die einfachen Gelübde ab. Er erhielt am 2. Juli 1882 die Priesterweihe und wurde 1883 als sehr talentierter Theologe des IV. Kurses Katechet in St. Georgen (Gries) und Lektor der Philosophie und hielt noch dazu die Fastenfrühpredigten. Nach vollendeten Studien führte er das Lektorat der Philosophie fort und kam im November 1887 als Lehrer und Subpräfekt nach Sarnen, wurde 1888, nach dem Tod des P. Dominik Fäh, Präfekt des Pensionates. Er lehrte in Sarnen anfangs lateinische und französische Sprache, in welcher er sich schon als Student in den Ferien in Landeron und später als Lehrer in Annecy weiter ausgebildet hatte. 1896 erbat er sich die Enthebung von der Präfektur, blieb aber in der Lehre und wurde 1897 wieder Präfekt. Er starb in Sarnen am 30. Juli 1900 an einer Hirnhautentzündung. Er wurde am 2. August im Benediktinerinnenkloster St. Andreas, Sarnen begraben. Er war ein allseitig begabter Mann, als Präfekt von den Studenten geliebt und geachtet.[1]

Werke

  • „Über die Lektüre“ Progr. 1889.
  • „Notwendigkeit der Philosophie an den Gymnasien“ Progr. 1893.

Bibliographie

  • Biographie: Monats-Rosen des Schweiz. Stud. Vereines 1900, 9. Heft.
  • Küng, Gallus, + P. Placidus Rigert, in: Jahresbericht über die Kantonale Lehranstalt zu Sarnen für das Schuljahr 1900/1901, Sarnen 1901, 37-39.
  • Sterbebild
  • Professbuch: Nr. 706.
  • Nachlass P. Plazidus Rigert, StiAMG Gries und Sarnen, N.706.

Einzelnachweise

  1. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher, Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser im StiAMG Gries (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).