Rüdiger

Aus Muri
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Rüdiger (Rudiger) (* unbekannt; † 22. November 1258) war Abt des Klosters Muri.

Ämter

Abt: 1242–1258?

Lebensbeschreibung

Abt Rüdiger wird erstmals urkundlich erwähnt, als ein Schiedsgericht am 26.Dezember 1242 die Pfarrkirche von Muri dem Konvent des Klosters Muri zuspricht.[1] Sowohl P. Augustin Stöcklin als auch P. Anselm Weissenbach ordnen Abt Rüdiger dem Ministerialengeschlecht von Luternau zu.[2] P. Anselm Weissenbach gibt als Todesjahr 1258 an,[3] der Todestag ist laut dem Hermetschwiler Nekrolog der 22. November.[4]

Wappen

Wappen von Rüdiger
Blasonierung: „In Schwarz eine schwarzgefugte, dreizinnige, silberne Mauer. Hinter dem Schild rechts in Schrägstellung ein goldener Krummstab mit Velum und links auf einem Spangenhelm mit schwarz-silberner Helmdecke ein aus einer schwarzgefugten, dreizinnigen, silbernen Mauer wachsender rotbezungter, schwarzer Hund.“[5]

In der Barockzeit nachträglich zugewiesenes Wappen.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra, III I, S. 926.
  • Martin Kiem: Geschichte der Benedictiner Abtei Muri-Gries. Band 1. Stans 1888, S. 99, 101–106.
  • Professbuch: Nr. 190.

Einzelnachweise

  1. CH-000051-7 Urkunde Muri 12.
  2. Anselm Weissenbach: Annales Monasterii Murensis. Muri 1693, S. 209 (Handschrift, Cod. chart. 309, StiAMG Sarnen). Augustin Stöcklin: Miscella historica Monasterii Murensis. 1630, S. 19 (Handschrift Cod. chart. 313 und 313a, StiAMG Sarnen).Vgl. auch Kiem, Muri I, S. 99, 101-106. Vgl. dazu auch: G. Schmidt-Hagnauer: Adelsgeschlechter aus Aarau's Vorzeit. In: Argovia 12 (1881), S. 79 Digitalisat.
  3. Anselm Weissenbach: Annales Monasterii Murensis. Muri 1693, S. 223 (Handschrift, Cod. chart. 309, StiAMG Sarnen).
  4. CH-000051-7 AA/4530, p. 23; ed. Aargauer Urkunden 11, 185.
  5. Leodegar Mayer: Compendium Archivii Murensis. A. Muri, S. 14 (StiAMG Sarnen M.Cod. chart. 480).
VorgängerAmtNachfolger
Hartmann (Abt)Abt
1242–1258?
Walther II. (Abt)