Luitfried

Aus Muri
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Wappen von Abt Luitfried aus P. Leodegar Mayers Compendium Archivii Murensis A, S. 5.

Luitfried (* unbekannt, † 31. Dezember 1096) war Abt des Klosters Muri.

Ämter

Abt: 1085–1096

Lebensbeschreibung

Nachdem Prior Rupert nach St. Blasien zurückgekehrt war, baten die Mönche von Muri bei Graf Wernher II. von Habsburg um einen eigenen Abt. Er war einverstanden und so wurde Luitfried "de Ebirsbach"[1] von St. Blasien nach Muri gesandt. Als zweiter Abt von Muri schloss Luitfried mit den Äbten Wilhelm von Hirsau und Uto von St. Blasien zwischen 1086 und 1091 einen Verbrüderungsvertrag. Sein Todestag, der 31. Dezember 1096 wurde in den Nekrologen von Hermetschwil und St. Blasien verzeichnet.

Wappen

Einzelnachweise

  1. Diese Herkunftsbezeichnung findet sich im Liber constructionis monasterii ad St. Blasium, ed. in Mone 4, S. 132 und in P. Anselm Weissenbachs Cod. Chart. 309, S. 73 und Cod. Chart. 312, S. 132. Nach Helvetia Sacra, III I, S. 923 könnte es sich dabei um den gleichnamigen Weiler in der Schwarzwaldgemeinde Grafenhausen handeln.

Quellen

Bibliographie

  • Helvetia Sacra, III I, S. 923.
  • Kiem, Muri I, S. 34-36, 39-44.
  •  Charlotte Bretscher-Gisiger und Christian Sieber: Acta Murensia: Die Akten des Klosters Muri mit der Genealogie der frühen Habsburger. Schwabe, Basel 2012, ISBN 978-3-7965-2835-4, S. 29, 33, 35.
  • Wollasch, Joachim: Muri und St. Blasien, in: Deutsches Archiv zur Erforschung des Mittelalters 17, 1961, 444f. Beilage Nr. 1.
  • Professbuch: Nr. 209.


Vorgänger Amt Nachfolger
Rupert (Prior) Abt
1085–1096
Rupert (Abt)