Adalbert Koller: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Adalbert (August) Koller''' (* [[19. März]] [[1907]] von Appenzell (Bürgerort: Oberegg);  † [[22. Oktober]] [[1963]] in [[Gries]]), lic. theol.
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Im Herbst 1936 wurde er zum [[Lektor]] der Moraltheologie ernannt. 1937 unterrichtete er auch Kirchenrecht. 1938 wurde er zum [[Kapitelssekretär]] ernannt und im Herbst 1942 zum Direktor des Alumnates. Ab 1943 wirkte er als italienischer Katechet und Privatlehrer für einzelne Alumnen. Er war Beichtvater der Terziarschwestern und Vinzenzschwestern aus der Region. 1957 gab er die Direktion des Alumnates ab. Oktober 1957 war er [[Brüderinstruktor]] und [[Gastpater]].
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P. Adalbert starb am 22. Oktober 1963 im Grieserhof an Halskrebs.<ref>Unterlagen [[Professbuch]] P. [[Adelhelm Rast]] und Abt [[Dominikus Bucher]], Zettelkatalog P. [[Adelhelm Rast]] im StiAMG Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des [[Professbuch]]s von P. [[Vinzenz Gasser]] im StiAMG Gries (Transkript P. [[Plazidus Hungerbühler]]).</ref>
  
 
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[[Lektor]] in Gries: 1936–1963
  
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=== Verwandtschaft ===
 
  
== Lebensbeschreibung ==
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Direktor des Alumnates: 1942–?
P. Adalbert absolvierte das Gymnasium in Einsiedeln und legte am 2. Oktober 1929 Profess ab. Er studierte Theologie in Gries, ab Ende Oktober 1932  Rom und machte in S. Anselmo,  1935 das Lizentiat. Im Herbst 1936 wurde er zum [[Lektor]] der Moraltheologie ernannt. 1937 unterrichtete er auch Kirchenrecht. 1938 wurde er zum [[Kapitelsekretär]] ernannt und
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im Herbst 1942 zum Direktor des Alumnates. Ab 1943 wirkte er als italienischer Katechet und Privatlehrer für einzelne Alumnen. Er war Beichtvater der Terziarschwestern und Vinzenzschwestern aus der Region. 1957 gab er die Direktion des Alumnates ab. Oktober 1957 war er [[Bruderinstruktor]] und [[Gastpater]].
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Censor librorum
P. Adalbert starb am 22. Oktober 1963 im Grieserhof an Halskrebs.
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Lehrer für Griechisch und Latein im Hauslyzeum Gries: 1953–1955
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[[Brüderinstruktor]] in Gries: 1957–1961
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[[Präfekt]] der theologischen Hausschule: 1961–1963
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[[Gastpater]] in Gries: 1957–1963
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== Verwandtschaft ==
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===Eltern===
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* Johann August Koller, Landwirt, und Franziska Regina Bischofberger, erst Appenzell, dann Oberegg AI
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===Geschwister===
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==Werke==
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* {{Literatur| Titel=Die Übersiedlung des Muri-Konventes nach Gries | Sammelwerk=[[Sarner Kollegi Chronik]] |Band=8 |Datum=1946 |Nummer=1 |Seiten=19-44 |Online=https://www.muri-gries.ch/mediawiki/images/9/9c/1945.46-1.pdf | Abruf=2022-12-01}}
  
== Werke ==
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== Bibliographie ==
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* [[Alfons Maria Augner | Augner, Alfons Maria]], Brief an P. Adalbert Koller, Meggen, 1.7.1938, in: Stiftsarchiv Muri-Gries in Gries, Abtarchiv Alfons Augner.
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* {{Literatur | Autor=Nina Flurina Caprez | Titel=«Ich hatte einen Ausschlafer». Der strenge Abt von Muri-Gries | TitelErg= Eine Begegnung mit Alfons Maria Augner 100 Jahre nach seiner Abtwahl | Sammelwerk=Unsere Heimat | Band=80 |Datum=2013 | Seiten=31-58 | Online=http://www.geschichte.kloster-muri.ch/sites/default/files/files/caprez_ausschlafer.pdf |Zugriff=2021-06-25}}
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* Professbuch: Nr. 829.
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* Nachlass P. Adalbert Koller, StiAMG Gries und Sarnen, [http://archiv.muri-gries.ch/index.php/p-adalbert-august-koller-1907-1963;isad?sf_culture=de N.829.]
  
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==
 
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}}

Aktuelle Version vom 27. Februar 2025, 20:42 Uhr

P. Adalbert Koller

Adalbert (August) Koller (* 19. März 1907 von Appenzell (Bürgerort: Oberegg); † 22. Oktober 1963 in Gries), lic. theol.

Lebensbeschreibung

P. Adalbert absolvierte das Gymnasium in Einsiedeln und legte am 2. Oktober 1929 Profess ab. Er studierte Theologie in Gries, ab Ende Oktober 1932 in Rom und machte in S. Anselmo 1935 das Lizenziat.

Im Herbst 1936 wurde er zum Lektor der Moraltheologie ernannt. 1937 unterrichtete er auch Kirchenrecht. 1938 wurde er zum Kapitelssekretär ernannt und im Herbst 1942 zum Direktor des Alumnates. Ab 1943 wirkte er als italienischer Katechet und Privatlehrer für einzelne Alumnen. Er war Beichtvater der Terziarschwestern und Vinzenzschwestern aus der Region. 1957 gab er die Direktion des Alumnates ab. Oktober 1957 war er Brüderinstruktor und Gastpater.

P. Adalbert starb am 22. Oktober 1963 im Grieserhof an Halskrebs.[1]

Lebensdaten

Gymnasium an der Stiftsschule Einsiedeln

Profess: 2. Oktober 1929

Priesterweihe: 18. Oktober 1932 in der Stiftskirche Gries durch Erzbischof Raimund Netzhammer

Rom, Sant'Anselmo: Studium der Theologie, 1935 lic. theol.

Ämter

Lektor in Gries: 1936–1963

Kapitelssekretär in Gries: 1938–1963

Direktor des Alumnates: 1942–?

Censor librorum

Lehrer für Griechisch und Latein im Hauslyzeum Gries: 1953–1955

Brüderinstruktor in Gries: 1957–1961

Präfekt der theologischen Hausschule: 1961–1963

Gastpater in Gries: 1957–1963

Verwandtschaft

Eltern

  • Johann August Koller, Landwirt, und Franziska Regina Bischofberger, erst Appenzell, dann Oberegg AI

Geschwister

Werke

Bibliographie

  • Augner, Alfons Maria, Brief an P. Adalbert Koller, Meggen, 1.7.1938, in: Stiftsarchiv Muri-Gries in Gries, Abtarchiv Alfons Augner.
  • Nina Flurina Caprez: «Ich hatte einen Ausschlafer». Der strenge Abt von Muri-Gries. Eine Begegnung mit Alfons Maria Augner 100 Jahre nach seiner Abtwahl. In: Unsere Heimat. Band 80, 2013, S. 31–58 (kloster-muri.ch [PDF; abgerufen am 25. Juni 2021]).
  • Professbuch: Nr. 829.
  • Nachlass P. Adalbert Koller, StiAMG Gries und Sarnen, N.829.

Einzelnachweise

  1. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher, Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen sowie digitalisierte und erweiterte Ausgabe des Professbuchs von P. Vinzenz Gasser im StiAMG Gries (Transkript P. Plazidus Hungerbühler).