Hermetschwil: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Pfarrei Hermetschwil [http://www.kirche-hermetschwil.ch/aktuelles] ist eng mit dem Benediktinerinnenkloster St. Martin in Hermetschwil verbunden. Sie ist im Besitz der Kirche Bruder Klaus [[https://www.youtube.com/watch?v=1fovmIbQXjQ]], die seit Jahrhunderten ein Teil der Klosteranlage von Hermetschwil ausmacht. Die Pfarrei gehört heute zum Pastoralraum Bremgarten-Reusstal [https://www.horizonte-aargau.ch/pastoralraeume/?pastoralraum=ag15-6039], der aus den nachfolgenden Pfarreien besteht: Bremgarten – St. Nikolaus | Hermetschwil – Bruder Klaus | Jonen – Franz Xaver | Lunkhofen – St. Leodegar | Zufikon – St. Martin. Der Pastoralraum wurde am 1. Juni 2013 mit einem feierlichen Gottesdienst durch Diözesanbischof Felix Gmür [https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Gm%C3%BCr] errichtet.
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Die Pfarrei Hermetschwil [http://www.kirche-hermetschwil.ch/aktuelles] ist eng mit dem Benediktinerinnenkloster St. Martin in Hermetschwil verbunden. Sie ist im Besitz der Kirche Bruder Klaus [[https://www.youtube.com/watch?v=1fovmIbQXjQ]], <ref>Nüscheler, Arnold, Die Argauischen Gotteshäuser in den Dekanaten Hochdorf, Mellingen, Aarau und Willisau, Bisthums Konstanz, in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=arg-001:1895:26#67 26 (1895), 39-41].</ref> , die seit Jahrhunderten ein Teil der Klosteranlage von Hermetschwil ausmacht. Die Pfarrei gehört heute zum Pastoralraum Bremgarten-Reusstal [https://www.horizonte-aargau.ch/pastoralraeume/?pastoralraum=ag15-6039], der aus den nachfolgenden Pfarreien besteht: Bremgarten – St. Nikolaus | Hermetschwil – Bruder Klaus | Jonen – Franz Xaver | Lunkhofen – St. Leodegar | Zufikon – St. Martin. Der Pastoralraum wurde am 1. Juni 2013 mit einem feierlichen Gottesdienst durch Diözesanbischof Felix Gmür [https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Gm%C3%BCr] errichtet.
  
 
== Pfarrer von Hermetschwil ==
 
== Pfarrer von Hermetschwil ==

Version vom 23. September 2019, 03:49 Uhr

Pfarrei Hermetschwil

Die Pfarrei Hermetschwil [1] ist eng mit dem Benediktinerinnenkloster St. Martin in Hermetschwil verbunden. Sie ist im Besitz der Kirche Bruder Klaus [[2]], [1] , die seit Jahrhunderten ein Teil der Klosteranlage von Hermetschwil ausmacht. Die Pfarrei gehört heute zum Pastoralraum Bremgarten-Reusstal [3], der aus den nachfolgenden Pfarreien besteht: Bremgarten – St. Nikolaus | Hermetschwil – Bruder Klaus | Jonen – Franz Xaver | Lunkhofen – St. Leodegar | Zufikon – St. Martin. Der Pastoralraum wurde am 1. Juni 2013 mit einem feierlichen Gottesdienst durch Diözesanbischof Felix Gmür [4] errichtet.

Pfarrer von Hermetschwil

  • ? Rudolphus Koch
  • ? Heinricus Nagel
  • 1354 P. Hans von Kirchbül
  • ab 1509 Sebastianus Schilling
  • 1529 P. Jakob Kalb
  • 1531–? Heinrich Nagel
  • um 1550 Casparus Schultheiss
  • um 1562 Christoph Pfyffer
  • 1586–1588 Peter Frank, nachher Leutpriester in Sursee
  • 1588 Christoph Mannhart
  • 1588–1589 Johannes Spicher
  • 1590–1591 Jost Meier
  • 1591 Michael Schuhmacher
  • 1592 Ulrich Kaltenstein
  • 1592–1593 Hans von Wohlen
  • 1593–1596 Johann Schwab
  • 1596–1598 Felix Müller
  • um 1607 Beat Rüttimann, vorher Pfründer auf der St. Annapfründe in Sursee, nachher Pfründer auf der Allerheiligen und St. Sebastian Pfründe in Sursee
  • vor 1617 Jacobus Villinger [2], [3], nachher Pfarrer in Bünzen und Ehrenkaplan in Villmergen
  • 1617–1621 Kaspar Schulthess, vorher Pfarrer in Mellingen [4]
  • nach 1621 Christoph Chrägel
  • bis 1642 Gerg Imler
  • 1642–1643 Wolfgang Feer
  • 1643–1645 P. Zacharias N., Konventuale von ..
  • 1645–1650 Johannes Bucher
  • 1650–1651 Nicolaus Kappeler, nachmals Lunkhofen
  • 1651–1658 Benedikt Suter, nachher Kaplan in Villmergen, Pfarrer in Lunkhofen und Vierherr in Sursee
  • 1658–1660 Nicolaus Schwizer
  • 1660–1663 Wagenmann, nachher Eintritt in den Kapuzinerorden
  • 1663–1669 Johann Stierlin, Pronotar, nachher Ehrenkaplan in Villmergen, Leutpriester in Sursee und Pfarrer in Beinwil
  • 1669–1674 Johann Baltahsar Bernard, nachher Lunkhofen
  • 1674–1683 Johann Jodok Keller, Dr., nachher Lunkhofen, 1682 Stifter einer kleinen Figurenscheibe [5]
  • 1683–1690 Johann Melchior Müller (1633-1690),[6] vorher Pfarrer in Aadorf und Hüttwilen, nachher Pfarrer in Boswil, Bruder von Jakob Johann Müller (1621-1677),[7] Pfarrhelfer und Kapitelssekretär in Zug sowie von P. Jacobus Müller (1635-1712),[8] OCap., Enkel von Melchior Müller-Kolin, der Ältere
  • 1690–1717 Johann Caspar Peregrinus Troxler
  • 1718–1719 Wolfgang Anton Müller, Dr. theol., apostolischer Pronotar, [9] nachher Beinwil, Bruder von P. Dominik Müller und Neffe von Fürstabt Plazidus Zurlauben, Kloster Muri
  • 1719–1728 Franz Ignaz Henseler
  • 1728–1755 Francisus Jacob Bucher
  • 1755–1789 Karl Josef Meyenberg,[10] nachher Ehrenkaplan in Villmergen
  • 1789– Bernard Wildi, vorhher Wohlen
  • bis 1805 Ludwig Keller
  • 1805– Johann Nepomuk Diener, vorher Dettensee
  • 1828– Johann Baptist Kuhn
  • 1876–1877 P. Plazidus Wassmer
  • 1878–1920 P. Josef Alois Keusch von Boswil, vorher Kaplan in Stetten, nachher Pfarrer in Öschgen, Frühmesser in Abtwil [11]
  • 1921–1928 P. Bonifaz Stücheli
  • 1928–1944 P. Karl Huber
  • 1944–1947 P. Ildefons Heule
  • 1948–1968 P. Nikolaus Kathriner
  • 1968–1974 P. Benedikt Meyer
  • 1974–1992 P. Thomas Hardegger
  • 1992–1994 P. Gerold Bonderer
  • 1995–1996 P. Frowin Müller
  • 1996–1997 P. Hannes Weder von Pratteln
  • 1997–2005 P. Bonifaz Klingler

Pfarreichronik

  • 1529 Die Pfarrangehörigen von Hermetschwil entscheiden sich für die Reformation.
  • 1532 Aufgrund des Kappelerkriege müssen die Freiämter zum alten Glauben zurückkehren. Die Kirche muss wiederhergestellt werden
  • 1603-1605 Vergrösserung der Kirche und Aufrichtung eines neuen Hochaltares unter der Meisterin Margareta Graf
  • 1606 Weihe durch den Nuntius Johannes Graf Turrianus am 23. April in Anwesenheit von Abt Johann Jodok Singisen
  • 1692-1693 Neubau Pfarrhof, Kosten 2177 Gulden
  • 1728 Installation eines Chorgitters in der Kirche für 216 Gulden. Die Kosten übernahm das Kloster Muri.
  • 1733 Neuer Choraltar von Fürstabt Gerold Haimb für 381 Gulden
  • 1748 Bau eines neuen Kirchturmes. Fürstabt Gerold Haimb beteiligte sich an den Kosten mit 106 Gulden.
  • 1974-1975 umfassende Renovation der Kirche

Klosternachwuchs Muri-Gries

Klosternachwuchs Hermetschwil

Klosternachwuchs für nahestehende Klöster

Sonstige klösterliche Berufungen

Bibliographie

  • Felder, Peter, Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau Band IV. Der Bezirk Bremgarten, Basel 1967.
  • Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952.
  • Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973.
  • Kuhn, Dieter, Hermetschwil-Staffeln. Geschichte und Geschichten, Hermetschwil-Staffeln 2000.
  • Lehmann, Hans, Geschichte der Luzerner Glasmalerei von den Anfängen bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Luzern 1942.
  • Lustenberger, Sabine, Schwesternverzeichnis, in: Haller-Dirr, Marita / Achermann, Hansjakob (Hg.), 400 Jahre Kloster St. Klara 1615-2015, Stans 2015, 220-236.
  • Maissen, Felici, Schweizer Studenten an der Universität Innsbruck 1671-1900, in: Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz 78 (1984), 129-169.
  • Gregor Meng: Das Landkapitel Mellingen in der Diözese Basel. J. B. Keller, Muri 1869, S. 68.
  • Nüscheler, Arnold, Die Argauischen Gotteshäuser in den Dekanaten Hochdorf, Mellingen, Aarau und Willisau, Bisthums Konstanz, in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 26 (1895), 1-129.
  • Steimer, Timotheus, Das Kapuzinerkloster Schüpfheim. Geschichtliche Notizen zu seinem 250jährigen Bestand (1655-1905), Einsiedeln - Waldshut - Köln 1905.
  • Stöckli, Alban, Ein Dorf jubiliert. Ein Beitrag zur Geschichte von Hermetschwil-Staffeln zum achten Zentenarium 1159-1959, Wohlen 1959.
  • Stöckli, Rainer, Geschichte der Stadt Mellingen von 1500 bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, Historische Schriften der Universität Freiburg Schweiz Band 7, Fribourg 1979.
  • Villiger, Peter, 750 Jahre Villigner / Villiger. Ein illustrierter Beitrag zu einer Dokumentation von 1232-1982, Sins 1982.
  • Willi, Dominicus, Album Wettingense. Verzeichnis der Mitglieder des exemten und konsistorialen Cistercienser-Stiftes B. V. M. de Marisstella zu Wettingen-Mehrerau, Zweite verbesserte Auflage, Limburg an der Lahn 1904.
  • Zumbach, Ernst, Verzeichnis der Schwestern des Kapuzinerinnenklosters St. Klara zu Maria Opferung in Zug, Separatdruck aus Heimat-Klänge, Zug 1975.

Einzelnachweise

  1. ↑ Nüscheler, Arnold, Die Argauischen Gotteshäuser in den Dekanaten Hochdorf, Mellingen, Aarau und Willisau, Bisthums Konstanz, in: Argovia. Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau 26 (1895), 39-41.
  2. ↑ Villiger, Peter, 750 Jahre Villigner / Villiger. Ein illustrierter Beitrag zu einer Dokumentation von 1232-1982, Sins 1982, 52.
  3. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952, 422.
  4. ↑ Stöckli, Rainer, Geschichte der Stadt Mellingen von 1500 bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts, Historische Schriften der Universität Freiburg Schweiz Band 7, Fribourg 1979.
  5. ↑ Lehmann, Hans, Geschichte der Luzerner Glasmalerei von den Anfängen bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Luzern 1942, 208.
  6. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952, 324.
  7. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952, 323.
  8. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band II. Die Zuger Geistlichen der Orden, Kongregationen und Gesellschaften, Beiheft Nr. 15 zum Geschichtsfreund, Zug 1973, 125.
  9. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952, 331-332.
  10. ↑ Iten, Albert, Tugium Sacrum Band I. Der Weltklerus zugerischer Herkunft und Wirksamkeit bis 1952, Beiheft Nr. 2 zum Geschichtsfreund, Zug 1952, 308.
  11. ↑ Maissen, Felici, Schweizer Studenten an der Universität Innsbruck 1671-1900, in: Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz 78 (1984), 140.
  12. ↑ Lustenberger, Sabine, Schwesternverzeichnis, in: Haller-Dirr, Marita / Achermann, Hansjakob (Hg.), 400 Jahre Kloster St. Klara 1615-2015, Stans 2015, 233.
  13. ↑ Zumbach, Ernst, Verzeichnis der Schwestern des Kapuzinerinnenklosters St. Klara zu Maria Opferung in Zug, Separatdruck aus Heimat-Klänge, Zug 1975, 31.
  14. ↑ Album Wettingense - Verzeichnis der Mitglieder des exemten und konsistorialen Cistercienser Stiftes B. V. M. de Marisstella zu Wettingen / Mehrerau, Nr. 564.
  15. ↑ Steimer, Timotheus, Das Kapuzinerkloster Schüpfheim. Geschichtliche Notizen zu seinem 250jährigen Bestand (1655-1905), Einsiedeln - Waldshut - Köln 1905, 83.


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