Philipp Acklin

Aus Muri
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Philipp (Franz Josef Moritz) Acklin (* 11. Juni 1666 von Zurzach; † 14. November 1694 in Muri)

Lebensbeschreibung

Franz Joseph Mauritius kam als Klosterschüler am 21. Mai 1677 nach Muri und trat am 8. Dezember 1681 ins Noviziat ein. Er legte 1682 Profess ab und wurde 1690 zum Priester geweiht. Er war danach als Lehrer in der Schule tätig.

Anfang Mai 1692 ging er nach Beinwil (Mariastein) zur Profess seines Bruders P. Vinzenz. Er brauchte dafür 23 gl 25 B. Weitere Notizen zu Ausgaben medizinischer Natur von P. Philipp sind im Zettelkasen von P. Adelhelm Rast vorhanden.[1]

P. Philipp hatte einen Bruder, „R. D. Jakob Bernardus Acklin“, der als Sacellanus in Villmergen vorgesehen war und davor Parochus in Endingen war. Dieser bewarb sich um den Posten als Pfarrer von Boswil.[2]

Am 16. Mai 1693 kam sein leiblicher Bruder Jakob Bernard Acklin, bisher Pfarrer in Endingen als Sacellanus B.M.V. nach Villmergen.[3]

P. Philipp reiste auf den 28. Mai 1684 mit Br. Thomas Scherrer nach Rheinau zur Profess seines Bruders Fr. Ildephons, der schon am 28. September 1692 als Diakon an der Auszehrung starb.[4]

Mehr Notizen zu Reisen von P. Philipp im Zettelkasten von P. Adelhelm Rast.

Lebensdaten

Klosterschule Muri

Profess: 8. Dezember 1682

Priesterweihe: 23. September 1690

Ämter

Lehrer in Muri: 1690–1694

Verwandtschaft

Eltern

  • Johann Jakob Acklin, Steuereinzieher und Prokurator des Stiftes Zurzach, und Maria Kunigunde Weissenbach.[5]

Geschwister

Er war verwandt mit Abt Plazidus Zurlauben.[9]

Bibliographie

  • Rudolf Henggeler: Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band II). Zug 1931.
  • Rudolf Henggeler: Professbücher der Benediktinerabteien St. Martin in Disentis, St. Vinzenz in Beinwil und U.L. Frau von Mariastein, St. Leodegar und St. Mauritius im Hof zu Luzern, Allerheiligen in Schaffhausen, St. Georg zu Stein am Rhein, Sta. Maria zu Wagenhausen, Hl. Kreuz und St. Johannes Ev. zu Trub, St. Johann im Thurtal (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band IV). Zug 1956.
  • Professbuch: Nr. 469.

Einzelnachweise

  1. StiAMG Gries, Rechnungsbuch des Abts Plazidus Zurlauben I/196r, Dat. des Eintrags, 4. Mai 1692. (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast)
  2. Act. Cap. III/120/21.3.1693. (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast)
  3. Act. Cap. III/123 (bezüglich Endingen siehe ibidem III/119). (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast)
  4. StiAMG Gries, Rechnungsbuch des Abts Plazidus Zurlauben I/39v, siehe auch Rudolf Henggeler: Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band II). Zug 1931, S. 298–300. (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast)
  5. Rudolf Henggeler: Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band II). Zug 1931, S. 299. Zettelkasten von P. Adelhelm Rast.
  6. Rudolf Henggeler: Professbücher der Benediktinerabteien St. Martin in Disentis, St. Vinzenz in Beinwil und U.L. Frau von Mariastein, St. Leodegar und St. Mauritius im Hof zu Luzern, Allerheiligen in Schaffhausen, St. Georg zu Stein am Rhein, Sta. Maria zu Wagenhausen, Hl. Kreuz und St. Johannes Ev. zu Trub, St. Johann im Thurtal (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band IV). Zug 1956, S. 210–211.
  7. Rudolf Henggeler: Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band II). Zug 1931, S. 298–299.
  8. Rudolf Henggeler: Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau, Fischingen (= Monasticon-Benedictinum Helvetiae. Band II). Zug 1931, S. 483.
  9. Professbuch von Mariastein, S. 210. (Gemäss Zettelkasten P. Adelhelm Rast)