Finanzgeschäfte

Aus Muri
Wechseln zu: Navigation, Suche

Kreditgewährung nach Schuldner

Benediktinerinnenkloster Hermetschwil

  • 1624 3000 Gulden für den Neubau des Klostergebäudes

Benediktinerkloster Engelberg

  • 1763 6,000 Gulden zu 3 % zwecks Bewältigung der Überschwemmungskatastrophe von 1762[1]
  • 1830 / August: 12,000 Gulden zu 4 % gegen Schuldtitel
  • 1830 / November: Abt Ambros Bloch gibt die Schuldtitel Abt Eugen von Engelberg zurück, will das Geld aber als Vorausentschädigung für allfällige Ausgaben für Konventuale von Muri, die nach Engelberg flüchten müssen, verstanden wissen.[2]

Benediktinerkloster Einsiedeln

  • 1678 5,000 Gulden zu 3 % zwecks Teilfinanzierung des Kaufes der Herrschaft Sonnenberg bei Stettfurt. An der Finanzierung beteiligten sich ferner die Abteien St. Gallen, St. Urban, Rheinau und Fischingen.[3]

Benediktinerkloster St. Blasien

  • 1628 5,000 Gulden. Das Kloster St. Blasien konnte aber die Schuld nicht zurückzahlen und die Zinsen nicht bezahlen, weswegen es seine Rechte in Sarmenstorf an das Kloster Muri abtreten musste.

Benediktinerkloster Pfäfers

  • 1625 1000 Gulden Überbrückungskredit auf ein Jahr wegen der schlechten finanziellen Lage

Freiherr von Bubendorf

  • 1769 16,000 Gulden Darlehen auf die Herrschaft Leinstetten
  • 1784 Rückzahlung des Darlehens

Freiherr von Zwyer

  • 1723 32,000 Gulden gegen Belehnung des Schlossgutes Hilfikon sowie gegen die Bürgschaft des Landammanns von Uri, Pünterer auf Druck des apostolischen Nuntius Passionei
  • 1732 22,000 Gulden Rückzahlung. Das restliche Kapital und die ausstehenden Zinsen mussten abgeschrieben werden. Insgesamt resultierte aus der Finanzierung von Schloss Hilfikon ein Verlust von 12,000 Gulden.

Fürstabtei St. Gallen

  • 1783 18,700 Gulden zu 4 %
  • 1809 Nach Auflösung des Klosters St. Gallen übernahm der Kanton den Zins- und Schuldendienst. Die Rückzahlung erfolgte in Raten und war 1809 abgeschlossen.

Fürstliches Haus Hohenzollern-Hechingen

  • 1777 6,000 Gulden zu 4 %
  • 1784 28,000 Gulden zu 4 %, bis 1834 regelmässig nach Muri verzinst

Fürsten von Fürstenberg

  • 1755 40,000 Gulden
  • 1782 100,000 Gulden zu 4 %

Grafen Bissingen zu Schramberg

  •  ? 1000 Gulden zu 4 %
  • 1834 Rückzahlung des Darlehens

Landschaft Zwiefalten

  • 1799 6,000 Gulden zu 4 %

Kanton Nidwalden

  • 1712 2000 Gulden
  • 1717 Rückzahlung mit namhaftem Schuldnachlass durch Fürstabt Plazidus Zurlauben
  • 1798 30,000 Gulden zu 4 %
  • 1806 Teilrückzahlung
  • 1807 Rückzahlung des Restbetrages

Kanton Zug

  • 1798 12,000 Gulden zu 4 %

Kapuzinerinnenkloster Maria Opferung, Zug

  • 1740 4,000 Gulden. Das Darlehen wurde in Raten zurückbezahlt.

Kirchgemeinde Homburg

  • 1748 4,000 Gulden zwecks Finanzierung des Neubaues der Pfarrkirche St. Peter und Paul

Reich

  • 1715 Kreditvergabe von 100,000 Gulden

Kreditgewährung nach Abt

Kreditaufnahme nach Gläubiger

Heinrich Wyss, Schultheiss von Bremgarten

  • 1564 Kreditaufnahme von 400 Gulden


Kreditaufnahme nach Abt

Bibliographie

  • Heer, Gall, Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg 1120-1970, Engelberg 1975.
  • Keller, Willy, Die Benediktinerabtei Fischingen im Zeitalter der Glaubensspaltung und der katholischen Reform 1500-1700, Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte Beiheft 3, Freiburg 1946.

Einzelnachweise

  1. Heer, Gall, Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg 1120-1970, Engelberg 1975, 317.
  2. Heer, Gall, Aus der Vergangenheit von Kloster und Tal Engelberg 1120-1970, Engelberg 1975, 392.
  3. Keller, Willy, Die Benediktinerabtei Fischingen im Zeitalter der Glaubensspaltung und der katholischen Reform 1500-1700, Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte Beiheft 3, Freiburg 1946, 150-151.