Rudolf Gwicht

Aus Muri
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Wappen von P. Rudolf Gwicht in der "Miscella historica Monasterii Murensis" von P. Augustin Stöcklin.

Rudolf Gwicht (* unbekannt von Freiburg im Üechtland; † 19. März 1576 in Engelberg)

Lebensdaten

Profess: 21. Mai 1553 (Pfingsttag)

Priesterweihe: unbekannt

Austritt: 1574

Ämter

Prior: 1556–1564, 1564–1574

Pfründner in Sursee: 1566–1574

Abt des Klosters Engelberg: 1574–1576 [1]

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Neffe:

Lebensbeschreibung

Rudolf Gwicht kam am 11. November 1549 als Schüler nach Muri. Er begann 1552 das Noviziat und legte 1553 Profess ab. Seit 1558 ist er urkundlich als Prior bestätigt. 1564 reiste er nach Jerusalem zum heiligen Grab. Dort wurde er mit der Ritterwürde ausgezeichnet. Nach seiner Rückkehr wurde er zum zweiten Mal Prior. 1566 bis 1574 betreute er die Pfründe U. L. Frau in Sursee. Am 22. März 1574 wurde er zum Abt von Engelberg gewählt.

Wappen

Werke

  • Schemata et enucleationes corporis spherici. Ad breve compendium Mathematices reducta. (StAAG)

Bibliographie

  • Album Engelbergense, Luzern 1882.
  •   Kiem, Martin,: Geschichte der Benedictiner Abtei Muri-Gries. Erster Band, C. von Matt, Stans 1888, S. 388.
  •   Stöcklin, Augustin,: Miscella historica Monasterii Murensis. Muri 1630, S. 142, 191, 275 und 289 (Handschrift, Cod. chart. 313 und 313a, StiAMG Sarnen).
  •  Kurt Strebel: Die Benediktinerabtei Muri in nachreformatorischer Zeit 1549-1596. Vom Tode des Abtes Laurenz von Heidegg bis zur Wahl von Abt Johann Jodok Singisen. H. Schellenberg, Winterthur 1967, S. 178.
  • Wymann, E., Eine Erinnerung an die Jeerusalemfahrt des Abtes Rudolf Gwicht, Titlis-Grüsse, Sarnen 1917.
  • Professbuch: Nr. 343.


Vorgänger Amt Nachfolger
Johannes Honegger Prior
1556–1564
Hieronymus Frey
Hieronymus Frey Prior
1564–1574
Michael Luchsinger
  1. Album Engelbergense, Luzern 1882, 39.