Konrad Brunner: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 13. Oktober 2018, 22:28 Uhr

Konrad Brunner (* unbekannt aus Muri; † 9. März 1410) war Abt des Klosters Muri.

Ämter

Abt: 1380–1410

Lebensbeschreibung

Abt Konrad stammte aus Muri aus dem Dorfteil Hasli, wo er als Sohn des Marti Brunner geboren wurde. Bereits als Konventuale kaufte er einen Rebberg des Klosters Muri in Thalwil, um das durch einen Grossbrand zerstörte Kloster finanziell zu unterstützen. Seine Wahl zum Abt erfolgte am 26. April 1380 aus insgesamt acht Konventualen. Im folgenden Sempbacherkrieg zerstörten die Eidgenossen das Kloster derart, dass es kaum bewohnbar war. Um dem Kloster den Wiederaufbau zu ermöglichen, übertrug ihm Herzog Leopold IV. einige Kirchen und Kirchenlehen: am 3. Februar 1399 das Kirchenlehen und die Kirche zu Villmergen, wobei sie erst unter dem Nachfolger Leopolds IV. inkorporiert wurde. Als nächstes folgte die Kirche mit Kirchenlehen und Altären von Sursee am 9. Oktober 1399, welche erst am 21. August 1405 inkorporiert wurde, und zuletzt am 2. Februar 1403 die Kirche von Lunkhofen (Inkorporation am 19. Februar 1414). In einer Urkunde vom 10. Oktober 1406 gestattet Friedrich IV. dem Abt von Muri, für anberaumte Gerichtstage den Richter zu bestimmen und er versprach für sich und seine Nachkommen, dass die Kastvogrei des Klosters Muri in habsburgischem Besitz bleiben sollte. Am 28. Oktober 1408 verpfändete er die Vogtei zu Muri und Hermetschwil an Abt Konrad.

Bibliographie

  • Helvetia Sacra, III I, S. 929.
  • Kiem, Muri I, S.166-184.
  • Professbuch: Nr. 259.


Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich von Tegerfelden (Abt) Abt
1380–1410
Georg Russinger (Abt)