Leonz Wirz

Aus Muri
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Leonz (Franz Karl) Wirz[1] (* 25. Dezember 1641 von Sarnen; † 22. April 1695 auf Schloss Klingenberg)

Lebensbeschreibung

P. Leonz legte 1658 im Kloster Profess ab, 1666 folgte die Priesterweihe in der Ursulinenkirche in Luzern.

Vemutlich war er erst Lehrer an der Klosterschule. 1667 bis 1670 war er Unterkustos, danach Pfarrer in Homburg. Während seiner Amtsverwaltung wurden in der Kirche zwei Seitenaltäre von Weihbischof Sigismund in Konstanz geweiht. 1681 bis 1686 war P. Leonz Spiritual in Eschenbach. 1680 bis 1683 übernahm er das Amt des Kustos im Kloster und wurde gleichzeitig Konventbeichtvater. 1683 bis 1686 war er Brüderinstruktor. 1684 bis 1691 war er Novizenmeister, Klerikerinstruktor sowie Subprior. Ab 1691 war P. Leonz kränklich. Zur Aushilfe und Erholung kam er 1694 nach Klingenberg, wo er 1695 starb. Er wurde in Homburg begraben.[2]

Lebensdaten

Gymnasium in der Klosterschule Muri

Profess: 1. November 1658

Philosophie- und Theologiestudium an der Hausschule Muri

Priesterweihe: 10. April 1666 in der Ursulinenkirche Maria Hilf in Luzern

Ämter

Pfarrer in Homburg: 1670–1680

Kustos: 1668–1670, 1680–1683

Spiritual in Eschenbach: 1681–1686

Brüderinstruktor: 1683–1686, 1689–1692

Novizenmeister und Klerikerinstruktor: 1686–1691

Subprior: 1686–1692

Verwandtschaft

Eltern

  • Wolfgang Wirz (1605-1680), Landschreiber und Landammann, und dessen erster Frau, Peternilla Imfeld, Sarnen.

Grosseltern

  • Sebastian Wirz (1565-1653), Bannerherr und Landammann, und dessen dritte Frau Margaretha Locher
  • Melchior Imfeld (1573-1622), Bannerherr und Landammann, und dessen erster Frau Margreth Merlet, in zweiter Ehe mit 1610 Barbara Hegner verheiratet, in dritter mit Anna von Fleckenstein und in vierter um 1615 Catharina Schmid.

Geschwister

Onkel

Bibliographie

  • Ephrem Omlin: Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sarnen 1984 (Supplement von Remigius Küchler, 1988).
  • Professbuch: Nr. 434.

Einzelnachweise

  1. Ephrem Omlin: Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sarnen 1984, S. 579.
  2. Unterlagen Professbuch P. Adelhelm Rast und Abt Dominikus Bucher sowie Zettelkatalog P. Adelhelm Rast im StiAMG Sarnen.
  3. Ephrem Omlin: Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sarnen 1984, S. 570.
  4. Ephrem Omlin: Die Geistlichen Obwaldens vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Sarnen 1984, S. 572.
  5. Hermann Albisser: Die Ursulinen zu Luzern – Geschichte, Leben und Werk 1659-1847. Stans 1938, S. 385.
  6. Verzeichnis der Professschwestern, in: Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz 92 (1937), 254. [1]


Vorgänger Amt Nachfolger
Benedikt von Sonnenberg Subprior
1686–1692
Anselm Weissenbach