Aegid Gassner

Aus Muri
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Aegid (Johann Josef) Gassner (* 25. Juni 1842 von Haid; † 14. September 1912)

Lebensdaten

Profess: 7. Dezember 1863

Weihe: 2. Juli 1865

Ämter

Lektor in Gries: 1864–1878

Novizenmeister: 1869–1878

Kooperator in Jenesien: 1878

Beziehungsnetz

Verwandtschaft

Sohn des Balthasar Gassner, Schustermeister, und der Maria Stecher.

Lebensbeschreibung

P. Aegid zog als Kind mit der Familie nach Marling. Er absolvierte das Gymnasium in Meran, trat 1862 in das Stift Gries ein und legte dort am 7. Dezember 1863 die einfachen Gelübde ab. Am 2. Juli 1865 empfing er die Priesterweihe und kam, nachdem er zu Lichtmess 1868 die theologischen Studien vollendet, als Aushilfs-Kooperator nach Unterinn, im Herbst 1868 nach Jenesien, wo er bis 1881 mit Eifer wirkte und besonders als guter Katechet bekannt war. 1881 wurde er als Kooperator nach Afing versetzt, war dort von Mai bis September 1883 Kuratieprovisor, wurde im Herbst 1887 bis 1892 Kooperator in Gries, im August 1892 Pfarrvikar in Marling, wo er mehrere Paramente, einen weißen und einen roten Ornat anschaffte und sehr wohltätig gegen die Armen war. 30. Oktober 1894 kam er als Pfarrvikar nach Jenesien und unterzog sich 1896 in Trient der Pfarrkonkursprüfung. Im Jahre 1910 wurde er zum Subprior ernannt und zum Brüderinstruktor. Die Gemeinde Jenesien dankte ihm mit der Verleihung des Ehrebürgerrechtes. Er begab sich am 10. September 1912 zum großen eucharistischen Weltkongress und starb in Wien am 14. September an Lungenödem. P. Eugen Orion hatte ihn nach Wien begleitet. Am 8. September hielt P. Subprior in der Stiftskirche noch die Spätpredigt. P. Aegid war überaus fromm, anspruchslos, streng gegen sich, mild gegen die anderen. Ein Mann der Ordnung, auf deren Einhaltung er auch bei anderen mit Strenge sehen konnte. Die Leiche wurde nach Gries überführt.

Werke

Einzelnachweise


Bibliographie

  • Professbuch: Nr. 683.

Kategorien